Hamon Thermal Germany GmbH

Naturzug-Kühltürme mit Ventilatorunterstützung

Die ventilatorunterstützten Naturzugkühltürme kombinieren die Vorteile von Naturzugkühltürmen (Naturzug, bessere Ableitung des Schwadens) mit denen von Zellenanlagen (bessere Kühlcharakteristik im Sommer) und werden eingesetzt, wenn die Bauhöhe begrenzt ist, der Schwaden aber trotzdem hoch abgeführt werden soll oder die Platzverhältnisse beengt sind.

 

Abhängig von der Größe und den Anforderungen kann der Kühlturm in 2, 4 oder 8 Sektoren eingeteilt werden, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Die Aufteilung erfolgt über Trennwände vom Becken bis zu den Tropfenfängen. Die Ventilatoren innerhalb eines Sektors laufen zeitgleich, damit einströmende Luft nicht durch die nächste Ventilatoröffnung wieder entweichen kann. Die Höhe eines solchen Kühlturms liegt typischerweise zwischen 40 und 100 Metern.

 

Ventilatorunterstützte Naturzugkühltürme werden für Kühlwasserkreisläufe zwischen 25.000 und 200.000 m³/h  sowohl für den Industrie- als auch für den Kraftwerksbereich eingesetzt Diese Kühlturmvariante kann auch innerhalb von Ortschaften umgesetzt werden und ist insbesondere wegen der hohen Schwadenabfuhr ebenfalls für die Rückkühlung innerhalb von Industriekomplexen eine interessante Lösung.

 

Vorteile gegenüber Zellenkühltürmen
 

  • kompakte, kreisförmige Anordnung
  • Energieeinsparung durch die Nutzung des natürlichen Kamineffektes
  • höhere Schwadenabführung und in Folge dessen geringere Beeinträchtigung der direkten Nachbarschaft durch Luftfeutchtigkeit und sichtbare Schwaden
  • keine Rezirkulation
  • im Falle eines Elektrizitätsausfalls erfolgt die Kühlung durch den Naturzug

 
 

Vorteile gegenüber Naturzugkühltürmen
 

  • geringere Bauhöhe
  • geringerer Platzbedarf
  • bessere Kühlcharakteristik im Sommer
  • höhere betriebliche Flexibilität
  • einfachere Anpassung bei Leistungsschwankungen