Hamon Thermal Germany GmbH

Naturzug-Kühltürme

In den siebziger und frühen achtziger Jahren wurden weltweit zahlreiche große Kraftwerke errichtet und mit Naturzugkühltürmen ausgestattet. Mitte der achtziger Jahre ging die Anzahl der neu zu errichtenden Kühltürme aus Mangel an großen Kraftwerksprojekten deutlich zurück. Gleichzeitig wurden Naturzugkühltürme zu dieser Zeit irrtümlicherweise direkt mit Kernkraftwerken in Verbindung gebracht.


Das Grundprinzip von Naturzugkühltürmen ist es, die Wärme vom aufgeheizten Kühlwasser an die kühlere Umgebungsluft abzugeben. Dieser Vorgang erfolgt durch den natürlichen Kamineffekt der Kühltürme. Das zu kühlende Wasser wird über Verteilerrohre unten in den Kühlturm eingesprüht, die Umgebungsluft erwärmt sich, dehnt sich aus und strömt nach oben. Vom unteren Rand des Kühlturms wird frische Kaltluft nachgezogen. Um einen ausreichend starken Kamineffekt zu erzeugen, bedarf es allerdings einer entsprechenden Höhe des Kühlturms.

 

Naturzugkühltürme gelten nach wie vor als die beste verfügbare Technologie für die Rückkühlung in Kraftwerken von 200 - 1.500 MWe, sofern die Standortbedingungen ihren Einsatz erlauben. Die wesentlichen Vorteile sind der sehr niedrige Energiebedarf, die umkomplizierte Fahrweise und Einbindung in die Gesamtanlage, der niedrige Wartungsaufwand und die sehr lange Lebensdauer.
Bei Einsatz von schalltechnischen Ausrüstungen sind Naturzugkühltürme auch in der direkten Nachbarschaft von Wohngebieten einsetzbar.
 
Weltweit gilt Hamon als Marktführer auf dem Gebiet der Naturzugkühltürme.
Zu unseren Referenzen zählen wir insbesondere die Naturzugkühltürme für das STKW Westfalen (RWE) und die von uns errichteten Naturzugkühltürme in Kozienice und Lagisza (Polen).